|

wie du bist – ein Gedicht für die Ewigkeit

Als ich im Januar 2014 das Gedicht „wie du bist“ schrieb, ahnte ich nicht, was damit geschehen wird

Robert Singer (Steinmetzmeister, Dipl.Pädagoge und Werkstättenleiter an der HTL-Hallein in Österreich) las es und entschied spontan, es in Marmor zu meißeln. Ein Projekt nahm somit seinen Lauf!
Als ich am 08. Oktober 2015 in Hallein war, durfte ich das „Festplattengedicht“ zum ersten Mal direkt sehen und berühren. Es hat mich berührt, mehr als ich je zu denken gewagt hätte …
Danke Robert!
Die Wegstrecke bis zum heutigen Tag des Projekts.  Nächste Schritte folgen

Fotos und Bildtexte mit freundlicher Genehmigung von Robert Singer

wie du bist

komm
setz dich her
zu mir

nicht wie du warst
nicht wie du sein willst
nicht wie die welt dich sieht
nicht wie ich dich möchte

setz dich her
zu mir
ganz
nah

so
wie du bist

veröffentlicht am 26.01.2014

© Rea Revekka Poulharidou

Ähnliche Beiträge

  • |

    Sommerlektüre: Meine Bücher für Sie

    licht und blau Gedichte licht und blau ist eine kleine und feine poetische Sammlung aus meiner Feder für Sie. Leseprobe und Kauf bei amazon >> Preis: 8,90 € Books on Demand, 2017 ISBN-10:3743166739 Eléni – Heimat im Herzen Eine deutsch-griechische Geschichte „Eléni – Heimat im Herzen“ ist das sehr persönliche Dokument einer Selbstbestimmung vor dem…

  • wo leben wir

    wo leben wir?wenn der spiegel leer bleibtwenn der himmel sein blau verliertwenn schatten schatten umarmenhoffnung keine hoffnung gebiert gibt es sie?eine welt innerhalb der welteine andere welt, die kurz aufblitztwie bäumeim vorbeifahrenden scheinwerferlichtwie eine liebe, die unsichtbar istbis sie es nicht mehr ist gibt es diese welt?in der die stilleeines engelsdein unberührtesberührt © Rea Revekka…

  • lyrikvorlesung

    wir lasen gedichte stapelten bücher vor uns auf die köpfe in den seiten versunken oder den blick aufwärts gerichtet lasen uns vor. hörten gefangen im wie. übersahen das warum dein gesicht – du runzeltest weder die stirn noch nicktest du undurchschaubar kerzengerade eine anwesenheit wie die eines steins als dächte der stein alles was ich…

  • aufgehobene zeit

    bienenauf der wiese & ich denkesie singenfür mich bäumekommunizierenüber wurzelfäden vielleicht singendie bienenüber sie? es ist abend& der rotmilanwiegt sich im wind erzähltüber die aufgehobenezeit an einem tagder sich nur vom datumvon allen anderen unterscheidet hören wir bienen singensprechen mit bäumenheben die zeit auf vermag glückmehr als das? © Rea Revekka Poulharidou